Frieren ist angesagt am 9.2.2006
Heute Morgen hat es knapp unter Null auf dem Fensterbankerlthermometer. Draussen weht ein frischer kalter Wind um die Nase. Meine Katzen ziehen es wieder mal vor, nicht auf die Terrasse zu gehen. Gut, dass der Schnee, der die letzten Tage vom Himmel fiel, nicht liegen geblieben ist. Sonst hätten wir hier einen halben Meter Neuschnee und das Chaos im Strassenverkehr wäre wieder mal grenzenlos. Ist auch so schon grausam genug. Gestern Abend zum Beispiel. Schneefall, nasse Strassen, volle Autobahnen und ich mitten drin. Alle 2 Minuten musste ich die Scheibenwaschanlage verwenden, um den Dreck von der Scheibe zu wischen. Zu allem Überfluss waren auch noch auf der A9 und der A99 wieder mal nur Extremlinksfahrer mit Tempo 100 unterwegs, wo meine Winterreifen doch bis 240 km/h zugelassen sind und ich gerne ein wenig schneller unterwegs gewesen wäre. Ich frage mich, wozu diese Autobahnen 4 Fahrspuren pro Richtung haben, wenn doch alle nur auf der linken Spur fahren. Linksdrall? Wie damals bei der Bundestagswahl? Und keiner wills anschliessend gewesen sein.
Aus lauter Frust habe ich abends dann ein wenig in den guten Suchmaschinen nach Leidensgenossen gesucht. Ein sehr schöner Bericht über das Wetter in Israel fiel mir dabei ins Auge. Lila beschreibt Ihre Erlebnisse über Sandstürme und sonstige Laufroschkapriolen in Israel, das inmitten von Wüsten liegt.
Ich weiss auch nicht, was besser ist. Schneesturm oder Sandsturm.
Auf jeden Fall hatte meine Oma immer ein Motto: Lieber erstickt, als erfroren.
Aus Erfahrung: Schneesturm ist viiiel besser, hört auf zu jammern, sonst müsst Ihr nachher herkommen und Lila und mir die Fensterscheiben putzen helfen!